Language Decoded: Die Sprachphilosophie – Language Philosophie
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Language Decoded: Die Sprachphilosophie – Language Philosophie

Language Decoded: Die Sprachphilosophie – Language Philosophie
This study of language philosophy and metalanguage is in German language.
Die Sprachphilosophie schließt diejenigen Überlegungen ein, die das Wesen der Sprache erforschen. Das Wichtigste bei der Sprachphilosophie ist die Abkehr von dem Stand der rein linguistischen Vorgehensweisen, wie etwa der rationalistischen oder der empirischen, zur Annahme der Sprechhandlungen als die grundlegendste Einheit der sprachlichen Untersuchung.
„Die Grundeinheit der sprachlichen Kommunikation is nicht, wie allgemein angenommen wurde, das Symbol, Wort oder Satzzeichen, sondern die Produktion oder Hervorbringung des Symbols oder Wortes oder Satzes im Vollzug des Sprechaktes. […] Die Produktion eines Satzzeichens unter bestimmten Bedingungen stellt einen Sprechakt dar, und Sprechakte sind die grundlegenden, kleinsten Einheiten der Sprachlichen Kommunikation.“ [1]
Die Sprachphilosophie betrachtet also die Sprechakte als die einzige Einheit, auf Grund dessen die Bedeutung eines Wortes, vielmehr eines Satzes richtig verstanden werden kann.
„The total speech act in the total speech situation is the only actual phenomenon which, in the last resort, we are engaged in elucidating.”[2]
Daher kommen wir zu der Sprechakttheorie, die die Grundlage der Pragmatik abgibt und den Ausgangspunkt der Sprachphilosophie abbildet. Die Sprechakttheorie ist eine sprachanalytische Theorie auf der Meta- Ebene. Sie unterscheidet zwischen den verschiedenen Akten, bzw. Handlungen, die bei der Verrichtung einer Aussage bzw. eines Satzes vollzogen werden. Der lokutionäre Akt is das Aussprechen, der illokutionäre Akt hingegen ist die Handlung, die bei der Aussage verrichtet wird, die aber mit dem ausgesprochenen Satz nicht unbedingt identisch ist. Der Einfluß, den die Aussage auf den Hörer hat, heißt der perlokutionäre Akt.
Wie gesagt, ist die Sprache der symbolische Aspekt von Handlungen. Symbole stehen für einen Gegenstand oder eine Handlung, die nicht notwendigerweise vorhanden sind. Nun ist außer der „duality of structure“[3], der doppelten Artikulation, etwa der graphematischen und phonematischen (gegebenfalls auch der kinedeitischen) Struktur, auch zwischen den verschiedenen Aspkete einer Sprechaussage zu unterscheiden. Und indem man diese drei bzw. vier ineinander verflochtenen Akten einer Sprechhandlung unterscheidet, erschließt man oder bedient man sich der verschiedenen Ebenen der Sprachbetrachtung.
Das folgende Beispiel sucht die oben genannte Problematik zu erläutern:
Nehmen wir zum Beispiel den Ausdruck „Buch“. Dieses Zeichen, bzw. das Wort verweist auf ein „aus gebundenen, gehefteten o.ä. Seiten bestehender, mit einem festen oder kartoniertem Einband versehener Gegenstand unterschiedlicher Größe under Verwendung.“[4] [Beispiel 1]
Nun, wenn man das Wort „Buch“ ausspricht, könnte man vieles tun. Man könnte damit auf ein Buch zeigen, um jemandem der Verweisefunktion des Lautzeichens in der jeweiligen Sprache bewußt zu machen. Man möge auch möglicherweise jemanden auffordern, das Buch zu holen, auf eine bestimmte Seite aufzuschlagen, oder das Buch zu lesen. Dies stimmt zumal in den anfänglichen Stufen der Spracheinführung, wenn die Sprache noch nicht so weit entwickelt ist. [5] Hier ist also die Handlung des Holens, Aufschlagens oder des Lesens schon mit dem Nomini verständlich, und alleine das Nomen dient einer kommunikativen Funktion, die der gegebenen Situation angemessen ist.
Eine Differenzierung der gemeinten Handlungen wird gemacht durch die Benennung der Wörter, die die Handlungen bezeichnen, wie etwa „bringen“, „öffnen“, „lesen“ usw.. Dabei bildet man Sätze (Prädikation), und die Bedeutung des Nomens „Buch“ wird klarer, indem eine weitere Dimension hinzugefügt wird.
1. Das ist ein Buch.
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